15/11/2003: 1. Fan-Club-Fete & MV
25 Leute, 75 Liter Bier und Flipperitis


Fete Teil II

     Leckerchen für uns Köpp             Überall dabei
Endlich hatten wir es geschafft: Nach monatelanger Suche nach einem geeigneten und v.a. preiswerten Raum fragten wir Mitte Oktober endlich die Wirtsleuten unseres Vereinheimes beim CfB Ford Niehl nach den Konditionen, Leistungen und möglichen Terminen. Schnell war ein Termin vereinbart, das Buffet zusammengestellt (kleine Frikadellchen; Chicken-Wings; Kraut-, Nudel- und Geflügelsalat; Käseplatte; Brot & Brötchen; Tomaten mit Mozarella; Pudding; Chili con carne)  und das Bier (feinstes Gaffel wie beim FC) geordert. Die meisten unserer Mitglieder sowie einige Gäste ließen es sich nicht nehmen, an diesem Ereignis teilzunehmen. Ein Mitglied scheute noch nicht einmal den weiten Weg aus Barcelona zurück nach Köln, um an dieser kleinen Trinkeinheit teilnehmen zu können. Ausreichend geschmückt war der Raum mit zwei unserer Fahnen.

      Hossa !                Suffköpp am Werk
Nach dem offiziellen Beginn unserer Fete um 19.30 h (manche waren schon um kurz nach 18.00 h vor Ort) wurde erst einmal am Buffet zugeschlagen, nebenbei das erste Fässchen geleert und anschließend ein Verdauungs-Jägermeister getrunken. Andere hielten nichts vom Jägermeister und versorgten sich lieber kranzweise mit flüssiger Fertignahrung.

     Gurkenfuppes, nationale Eben            Stettler & Waldorf
Kurz vor Beginn des Demontage des Teams deutscher Nationaldeppen durch die Franzosen (0-3) hielten wir noch in der gebotenen Kürze unsere Mitgliederversammlung ab. Dabei wurden einerseits wichtige Informationen mitgeteilt, andererseits aber auch zwei Ehrungen vorgenommen: Die erste Ehrung wurden unseren drei Mitgliedern zuteil, die es sich im Februar 2003 nicht hatten ausreden lassen, zum DFB-Pokal Viertelfinale nach München zu fahren, um die 0-8 Schlappe des FC gegen die Bayern live mitzuerleben. Respekt vor so viel Optimismus und Wahnsinn (vor allem, wenn man so nette Mitreisende hat, nicht wahr Norman ?!). Diese erhielten als Anerkennung ihrer Taten eine Urkunde und ein Fässchen Reissdorf). Außerdem wurde der "big spender" unseres Club, Chris, mit einer Urkunde und einem Ticket für das nächste Heimspiel gegen den HSV bedacht.
Im Verlaufe des Spiels der Nationalmannschaft, welches wir simultan auf Leinwand und im Fernseher "bewundern" konnten, leerte sich wieder mal ein Fässchen und man fragte sich, ob sich nicht heimlich die Fußkrüppel des FC die Adler-Trikots übergestreift hätten. Albernheiten auf internationaler Ebene - Danke Christian Wörns & Co!

      Zum Glück gab es keinen Dress-Code !!!               Zocken bis zum Exitus...
Gott sei Dank, gab es keinen Dress-Code; ansonsten hätten diese beiden schlecht abgeschnitten. Mit der zweifelhaften Ausrede, sie müssten noch zu einer Motto-Party ("Leben unter Brücken"), hatten sie sich in zerfetzten und dreckigen Hosen, seltsamen Schals plus Aldi-Tüten voller Bier zu unserer Fete gewagt. Böse Zungen behaupteten, bei Tommi wäre kein Unterschied zur normalen Alltagskleidung erkennbar gewesen :-)))).
Zockers-Paradise lag direkt vor dem Saal: Ein Automat mit Fuppes-Spill und ein Flipper. Für lange Zeit standen sie nicht still...

     Do is einer öm...             Sinne vernebelt, Wahrnehmung beschränkt
Die Spielsucht wurde permanent von trinkerischen Einlagen unterbrochen, so dass die Wahrnehmung der meisten Anwesenden dem rechten Bild ähnelte.

     Der letzte Tropfen            Noch ne Kapottene
Irgendwann war jedoch das letzte Fässchen leer und die verbliebenen Milliliter Bier wurden mit Inbrunst aus dem Hahn geschlürft. Ein neues Fässchen wurde uns mit Hinweis auf die vorgerückte Stunde (3.15 h)  verwehrt, so dass wir uns langsam an die Beseitigung der "Leichen" machen mussten. Bier und 'ne Bud' voll Qualm hält eben nicht jeder aus - nur die Frau Palm...

 Nächstes Ziel: Kneipe    Olé, olé, super Schmier !
Wat macht man, wenn man noch nicht nach Hause will ? Genau, wigger suffe. Bevor wir jedoch das Niehler Brauhaus erreichten (mit 5-Liter Reissdorf als Wegzehrung), standen uns 600 Meter Fußmarsch bevor. Zum Glück stand für eine Person ein Fahrrad unterwegs bereit, dass den Weg vereinfachen würde. Dieses Unternehmen wurde jedoch an der nächsten Ecke prompt abgebrochen, da nur 100 Meter weiter zwei "Shuttle-Taxis" der berühmten "Übernacht, aber auch gerne für länger"-Pensionen herumstanden. Da die Fahrer dieser jedoch nicht anwesend waren, nutzten wir die Gelegenheit zu einem etwas anderen Gruppenfoto. Zum Glück kam uns nicht der Gedanke, eine kleine Spritztour mit den Kisten zu unternehmen...
Im Brauhaus gab es noch 2-3 Bierchen, eine Person hatte zwischendurch das Weite gesucht und sich mit einem Taxi (einem richtigen!) abgesetzt. Der folgende Sonntag wurde ganz den primären Lebenszwecken (schlafen, essen, dösen) gewidmet.



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© Text und Fotos 1, 6, 9 M. Kielhorn
© Fotos 2-5, 7-8, 10-14 Möhre