Entstehung, Organisation und Status-Quo von
 Red Vendetta
Cologne-North

Bockskopf solo


Name:                               Red Vendetta Cologne-North
Gründungsdatum:            27.08.2002
offizielle Anerkennung:   05.09.2002
aktuelle Mitgliederzahl:   22


Vendetta von Valentino - wir sagen "Grazie" für die Wertschätzung...



zu folgendem Abschnitt:





Entstehung & Liebe/Verzweiflung zum Verein

1985/86: UEFA-Cup Finale vs. Real Madrid: Nach 1-5 im Hinspiel bei den Königlichen spielt der FC entfesselt auf, siegt am Ende aber leider nur mit 2-0, obwohl eine Überraschung möglich gewesen wäre...

1986/87: Erste Erinnerungen an Spielbesuche mit der Familie bei der 1-4 Klatsche gegen die Pillen im heimischen Stadion mit Schiri-Legende D. Pauly, Toni Schumacher im Tor des FC und Bum-Kun Cha bei den Werkstrotteln. Beim zweiten Spiel live vor Ort gewann der FC vs. Schalke mit 3-2 in einem Wahnsinns-Spiel vor damals nur 13.000 Zuschauern mit Toren durch Engels und Klaus Allofs. Dä Capo war mit dem FC-Virus infiziert !

1988/89: Der FC spielt mit dem FC Bayern um die deutsche Meisterschaft, Daum, Hoeneß und Heynckes verschießen live im aktuellen Sportstudio Giftpfeile und RTLs Wilfried Mohren bringt mich bei der Niederlage im alles entscheidenden Spiel gegen die Seppels durch sein parteiisches Gesabber  im zarten Alter dermaßen auf die Palme, dass ich ihn am liebsten gehängt und gevierteilt hätte... Roland Wohlfarth hätte wegen seiner drei Tore die gleiche Strafe verdient gehabt!

1989/90: UEFA-Cup Halbfinale vs. Juventus Turin. Nach 0-3 Rückstand in Turin kommt der Fc u.a. durch ein Tor von F. Götz auf 2-3 zurück, im Rückspiel in Köln reichen aber zwei Wochen später selbst die größsten Chancen nichts. Am Ende der Saison wird Häßler für ca. 20 Mio. DM nach Turin verkauft und Ch. Daum während der WM von eine kölschen Delegation (angeführt von Präsident Artzinger-Bolten) entlassen. Grund: bis heute unbekannt...

                                                         

Lauf- und Rauchsport beim Halbfinale vs. Juventus Turin 1989/1990 in Köln

1990/91: Pokal-Finale vs. Werder Bremen - Mucki Banach gleicht die Bremer Führung durch D. Eilts aus, im Elfmeterschießen versagen Rudy und zuletzt Litti die Nerven, dessen Elfer Reck pariert. Pokal fott und Mucki Banach später auch.

1992/93: Letztes UEFA-Cup Spiel des FC in der ersten Runde gegen Celtic Glasgow. Das Hinspiel wird in Köln noch bravourös mit 2-0 gewonnen, im Rückspiel setzt es eine derbe 3-0-Schelle. Glanzvolle Zeiten sind nun endgültig passé.

1993/94: Icke-Häßler weg, Artzinger-Bolten weg, Litti weg, Millionen weg, Spielkultur halb weg und der FC auf dem absteigenden Ast: Einem glanzvollen 2-0 gegen Bremen durch ein Doppelpack von Toni Polster folgte eine 0-4-Pleite gegen M'gladbach vor 48.000 Zuschauern im eigenen Haus. Zu bestaunen gab's drei Max-Tore und einen "grandiosen" Kim Christofte...

1994/95: Halbfinale im DFB-Pokal, Berlin nicht mehr fern, Gegner ein Zweitligist, der VfL Wolfsburg, Ergebnis 0-1...

1997/98: Erster Abstieg, zwei weitere sollten folgen, die Odyssee inkl. Fahrstuhlfahrten hatte begonnen.

1999/2000: Rückkehr ins Oberhaus des dt. Fußballs nach einem nervenaufreibenden Spiel in Hannover mit einem 5-3 Sieg besiegelt - live verfolgt am Fernseher aus Manchester...

2001/02: Aus im Pokal-Halbfinale vs. Leverkusen mit 1-3 (zwischenzeitlicher Ausgleich durch Rigobert Song). Der blinde Laslandes versemmelte genau vor unseren Augen das mögliche 2-1 völlig freistehend 5 Meter vor dem Tor... Am Ende der Saison ging's wieder zurück in Liga 2 auch dank einer grandiosen Schiri-Entscheidung in Dortmund (richtig, Herr Fleischer ???).

Mai 2002: Früh morgends hatte ich mich aus dem Bett gequält, um mich auf dem Weg zum Geißbockheim zu machen, um dort am ersten Tag des freien VVK ein paar Tickets für mich und meine Kumpel zu besorgen. Prima, noch 20 Minuten bis zur Öffnung der Geschäftsstelle, da werde ich bestimmt als erster meine Tickets bekommen... Von wegen, mindestens 15 Lück standen bereits vor der Tür und warteten darauf, dass endlich jemand die Tür öffnete. Als dies dann endlich der Fall war kam der nächste Dämpfer: Pro Person nur zwei Karten ! Na toll, super, dass ich drei brauche... Wer kauft denn hier nur eine? Keiner ? Ach Du, kauf eine für mich mit! So los geht's - oder auch nicht. Ich wusste gar nicht, was so schwer darin ist, Karten zu kaufen: Einige kramen minutenlang in ihrem Portemonnaie, als wollten sie 2 Karten in 10-Cent-Münzen bezahlen, andere schaffen es nicht, den Preis für die Tickets und die Bahnfahrkarten zusammenzurechnen und vetrauen natürlich auch nicht den Rechenkünsten des Angestellten, der nur bereits drei Leuten zuvor das gleiche Paket verkauft. Dickheads !!!


2002/03: 25 Spieltage unbesiegt mit Furunkel-Funkel-Fußball, im Pokal gegen München 0-8 verloren, aber wieder in Liga 1 nach einem mühevollen 2-1 vs. St. Pauli.
August 2002: Der FC spielt gegen die Printen, da müssen wir hin. Wieder mal früh vor Ort am Geißbockheim, wieder einmal waren andere früher, erneute Kontingentierung und dusselige Lück überall plus ein übergewichtiger Enddreißiger in BVB-Trainingsmontur, der lauthals rumkrakelt, dass Köln eh eine Klatsche bekäme und er ja Dortmund-Fan sei, der nur in Köln seinen Vater pflegen müsste. Na herzlichen Dank, und so ein Tünnes kauft natürlich Stehplatzkarten für den Kölner Block - könnte mal bitte jemand 112 & 110 anrufen ?
 

So konnte es ja nicht weitergehen. Immer wieder erst knapp eine Woche vor den Auswärtsspielen Karten kaufen zu können (falls noch welche übrig sind) und dabei solche Leute zu ertragen. Oh mein Gott, nicht mit mir.
Also, was konnte man tun ? FC-Mitglied werden ? Nee, zu teuer, außerdem werde ich bestimmt nicht Mitglied in zwei Kölner Fußball-Clubs, bin schließlich seit 1983 Mitglied beim CfB Ford Köln-Niehl.
Einem anderen Fan-Club beitreten ? Nee, da laufen dann nur noch mehr von solchen Figuren wie beim Kartenverkauf am Geißbockheim herum und man kann nichts dagegen unternehmen. Außerdem wird man noch von irgendjemand anderem fremdbestimmt. No way !!!
Aber was stand denn dort auf der Homepage des Fan-Projekts : Fan-Club gründen & die daraus resultierenden Vorteile. Schnell mal per e-mail angefragt, was dass denn kosten würde und welche Bedingungen daran geknüpft seien. Antwort: Keine Kosten, minimalste Erfordernisse. Somit stand meine Entscheidung fest, mal sehen, was Mark davon halten würde. Der war hellauf von der Idee begeistert, der Club schnell gegründet, der Name unter mehreren möglichen (u.a. Commando Vendetta, Red-White Squadron u.ä.) und etliche unserer Freunde in kürze von einer Mitgliedschaft überzeugt, so dass wir nach knapp fünf Tagen 14 Mitglieder hatten. In der Zwischenzeit hatte der 1. FC Köln auch schon unseren Mitgliedsantrag bearbeitet und wir konnten uns ab dem 05.09.2002 als offziellen Fan-Club des einzigen Traditionsvereins im Großraum Köln im Profifußball bezeichnen.

2003/04: Abstieg... aber ein Juwel im Verein entdeckt: Lukas Podolski

2004/05: Aufstieg mit Huub Stevens, 24 Podolski-Toren und größtenteils miesem Fußball

2005/06: Wat wohl ?!? Tore geschossen, um unter den Top 8 zu landen, aber leider auch im Schnitt pro Spiel mehr als 2 (!) kassiert. Abstieg als 17., zur Winterpause das Fiasko-Duo Zivkovic und Streller als "Retter" verpflichtet, nachdem der große Zampano Rapolder mit seinem auf dem Spielfeld nicht zu entdeckenden Systemfußball kläglich gescheitert und zu Weihnachten gefeuert worden war... dann kam der Alpendoktor Latour. Podolski blühte nochmal auf, spielte die WM noch als "Kölner" und wurde dann nach langem Hick-Hack zwischen den Vereinen für ca. 10-11 Mio. € an die Bazis nach Bayern verkauft.




Wer un wat sin mer eijentlich ?

Grundprinzip unserer Hood ist es, dass bei uns nur Jungs aus dem Kölner Norden Aufnahme finden. Das bedeutet, dass man entweder im Kölner Norden geboren sein muss, dort aufgewachsen ist, wohnt oder arbeitet. Außerdem sollte es auch jedem unserer Mitglieder möglich sein, Kölsch zumindest passiv zu beherrschen. Dieses Prinzip garantiert, dass man echt kölsches Blut in den Adern hat und nicht per Zufall an den FC & Köln geraten ist bzw. mal im Fernsehen vom Karneval gehört hat und dadurch zum selbsternannten Kölner wird oder zum Studium hierher gekommen ist und sich allwissend in Bezug auf die Stadt gibt, obwohl man aus dem Südstadt-Bezirken niemals hinausgekommen ist ! Außerdem nehmen wir auch nicht wahllos jeden auf, der nur den Aufnahmeantrag richtig auszufüllen weiß: Entweder man wird über ein Mitglied empfohlen, ist bereits einige Male mit uns unterwegs gewesen oder dem Vorstand  persönlich bekannt.


Unser Durchschnittsalter ist ca. 26 Jahre, wobei unser jüngstes Mitglied gerade einmal 20 Jahre und das älteste 52 Jahre alt ist. Die meisten von uns kennen sich bereits aus gemeinsamen Tagen in der Schule, im Veedel, im Fußballverein (CfB Ford Köln-Niehl) oder mehr oder minder exzessiven Clubbing-Touren. Berufe und Studienrichtungen aller Couleur sind dabei vetreten.


 




Dos and Don'ts

Wir müssen zum Glück draußen bleiben !!!!
Damit jeder weiß, wie bei uns bestimmte Dinge ablaufen, sind ein paar Regeln in einer Grundordnung mit 21 Paragraphen zusammengefasst. Hier  sind die elementarsten:
1. Mitgliedschaft nur für volljährige Personen
2. Regelungen bzgl. des Vorstands, des Beirates und der Mitgliederversammlung
3. unser Stammplatz im Stadion war vor dem Umbau der Oberrang der Nordkurve & soll dies nach der Fertigstellung der Tribüne auch wieder werden; in Verbindung mit der S-Klausel (Besuch der Südkurve nur in absoluten Ausnahmefällen) eine der wichtigsten Regeln.
4. die zuvor angesprochenen Voraussetzungen an die Herkunft.



Colours

Ohne Banner kein vernünftiger Fan-Club: Knapp 1 1/2 Monate nach Gründung von Red Vendetta wurde begonnen, eine Logo zu entwerfen. Aus Wertschätzung des englischen Fußballs und des absolut loyalen Supports sollte die Basis die St.-George's-Flagge bilden. Als Verbindung zum FC musste etwas "Bockiges" dazukommen. Dieser blickt nun in Gestalt eines vermummten Bockskopfes von unserer Fahne, eingerahmt von unserem Namen.

Colourz

Fahnenentwurf
Entwurfsskizze
 

und besonders gerne laache mer uns över die Pillen kapott - wie beispielsweise im Express-Spezial zum Aufstieg 2005:

                                                                  


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© Capo No.1  2003